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Dies war diesmal unsere Pflanzmethode:

  1. Nachdem das Pflanzloch mit einer Mischung aus Mineralboden und ggfs Kompost bis zur richtigen Pflanzhöhe aufgefüllt worden war (und am Anfang dabei nicht vergessen wurde, den Pfahl zum Festbinden mit einzubuddeln), wird das Wühlmausgitter darin ausgebreitet.
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  2. Dann wird es mit ein, zwei Schaufeln Erde bedeckt und falls noch nicht geschehen, werden spätestens jetzt beschädigte Wurzeln ausgeschnitten und die Zweige eingekürzt.
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  3. Anschließend kommt der Baum ins Pflanzloch und seine Wurzeln werden auch von oben nochmal mit etwas Erde bedeckt.
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  4. Dann kommt der wichtigste Part: Das Wühlmausgitter so um den Wurzelballen herum hochzuschlagen, dass es rundherum dicht anliegt und den Mäusen keinerlei Schlupflöcher mehr läßt.
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  5. Zuletzt wird das Pflanzloch eben aufgefüllt…
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  6. und Baum und Pfahl dabei immer wieder gut festgetreten.
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Fazit

  • Es war sehr gut, dass schon im Vorfeld die Pflanzlöcher mit einem Bagger ausgehoben wurden und aufgrund der großen Heterogenität bzgl. Bodentypen auf der Fläche für die anspruchsvolleren Arten ausreichend Kompost verfügbar war.
  • Äpfel und Birnen setzten wir an die lehmigeren bis z.T. wegen des darunterliegenden Geschiebemergels staunassen Standorte (Oberhang), und die Kirschen dort, wo „nur“ fast reiner bis schluffiger Sand vorzufinden war.
  • Da auf der Pflanzfläche auch einige Wühlmäuse heimisch sind, schützten wir die Wurzeln der Hochstämme in einem Ballen aus Erde und unverzinktem „Hasendraht“.
  • Beim Einpflanzen der veredelten Sorten ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Pfropfstelle auf jeden Fall oberhalb der Erdoberfläche bleibt, damit nur die Unterlage neue Wurzeln bildet, aber nicht der Edelreiser.
    D.h. bei denjenigen Pflanzlöchern, in denen sich wegen des darunterliegenden Geschiebemergels das Regenwasser gesammelt hatte, schöpften wir zunächsst weitestgehend leer und setzten dann aber zusätzlich die Bäume etwas höher ein als bei den trockenen Pflanzlöchern, weil durch die Wassersättigung im Untergrund noch mit nennenswerten Sackungen zu rechnen ist.
  • Wir haben es geschafft, mit o.g. Methodik und durchschnittlich ca 10 Helfern während 1,5 Tagen insg. 80 Hochstämme zu pflanzen. :-)
 
obstbaeume_muenchehofe2011/aktivitaeten.txt · Zuletzt geändert: 2011/03/24 18:32 von sjehle
 
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